Eristik

Eristik

Das Wort leitet sich von Eris (altgriechisch Ἔρις/Ἴρις Éris/Íris), der altgriechischen Göttin der Zwietracht ab. Dies zeigt, dass das Streitgespräch das menschliche Zusammenleben schon seit Anbeginn begleitet. Im Gegensatz zu einem konstruktiven Gespräch tauschen sich nicht Gesprächspartner aus, sondern es treffen Kontrahenten aufeinander, mit dem Ziel sich gegenseitig zu schaden und die Argumentation des Gegners zu zerstören.  

Um das Jahr 1830 veröffentlichte Arthur Schopenhauer sein Manuskript der Eristischen Dialektik, in dem er eine Kunstlehre beschreibt, um in einem Disput „per fas et nefas“ (lat.; mit erlaubten und unerlaubten Mitteln) als derjenige zu erscheinen, der sich im Recht befindet.

Die heutige moderne Eristik beschreibt Strategien und Werkzeuge, unfaire Rhetorik zu erkennen, abzuwehren oder selbst zu unfairen Mitteln der Gesprächsführung zu greifen.

Wir empfehlen Workshops und Coachings in Eristik für Menschen mit einer guten rhetorischen Basis und mit Spaß und Interesse an verbalen Auseinandersetzungen.

Erfolgsfaktoren

  • Grundlagen der strategsichen Gesprächsführung
  • Die moderne Version der „38 Kunstgriffe“
  • Unfaire Gesprächswerkzeuge erkennen
  • Den eigenen „Weak Spot“ erkennen und in der Folge schützen
  • Motivation und Provokation
  • Schwachstellen in der Gegnerposition erkennen und nützen